Betrachten Sie bei der Schenkung von Vermögenswerten den absichtlich fehlerhaften Trust

Betrachten Sie bei der Schenkung von Vermögenswerten den absichtlich fehlerhaften Trust

Von: Randall A. Denha, J.D., LL.M.

Es gibt eine großartige Technik, um Vermögen auf vorteilhafte und einzigartige Weise zu übertragen: die Schenkung des Wertzuwachses eines Vermögenswerts unter Beibehaltung des Rechts auf Einkommen. Ein absichtlich fehlerhaftes unwiderrufliches Treuhandvermögen („IDIT“) ist ein unwiderrufliches Treuhandvermögen, das zu Gunsten Ihrer Kinder und künftigen Nachkommen konzipiert wurde. Im Allgemeinen beinhaltet der IDIT sowohl eine Schenkung von Vermögenswerten als auch einen Verkauf des/der Vermögenswerte(s) zum vollen Marktwert (FMV) des Vermögenswertes an einen Trust. Da der Verkauf zum Marktwert erfolgt, liegt keine Schenkung vor; da es sich bei dem Trust um einen Grantor Trust handelt, verkauft der Grantor den Vermögenswert im Wesentlichen (für Einkommensteuerzwecke) an sich selbst, ohne dass ein Gewinn oder Verlust verbucht wird. Dies gilt auch dann, wenn durch den Verkauf der Vermögenswert aus dem steuerpflichtigen Nachlass des Grantors für Schenkungs- und Erbschaftssteuerzwecke entfernt wird.

Schritt 1. Da der Erblasser den Vermögenswert an den Trust verkauft, muss in einem ersten Schritt sichergestellt werden, dass der Trust eine rechtmäßige und kreditwürdige Partei bei der Transaktion ist. Würde der Konzessionsgeber einen wertvollen Vermögensgegenstand auf Kredit an den Trust verkaufen, ohne dass dieser über ein Nettovermögen verfügt, könnte das Finanzamt die Transaktion als Betrug ansehen. Um die IDIT mit einem Nettovermögen auszustatten, sollte der Schenker daher einen beträchtlichen Betrag in bar oder in Form von Vermögenswerten an den Trust verschenken; das Nettovermögen des Trusts sollte wahrscheinlich mindestens 10 % bis 20 % des Wertes der verkauften Immobilie betragen.

Der Trust sollte so abgefasst sein, dass er für Grantor-Trust-Zwecke „absichtlich fehlerhaft“ ist, so dass die Übertragung für Einkommensteuerzwecke unvollständig, für Schenkungs- und Erbschaftssteuerzwecke jedoch vollständig ist. Diese unterschiedliche Behandlung der Übertragung für Einkommensteuerzwecke und für Schenkungs- und Erbschaftssteuerzwecke hat zwei wesentliche Folgen. Erstens fällt bei Verkäufen an diese Art von Trust keine Einkommensteuer an. Der Verkäufer als Gründer des Trusts wird so behandelt, als verkaufe er das Eigentum an sich selbst. Zweitens ist der Verkäufer als Konzessionsgeber für die Zahlung der gesamten Einkommenssteuer aus den vom Trust erzielten Einkünften verantwortlich, d. h. aus allen Miet- und/oder Zinseinkünften des Trusts. Auf diese Weise können 100 % der Mieteinnahmen den Begünstigten des Trusts zugewiesen werden, anstatt das Vermögen des Trusts zur Zahlung der Einkommensteuer zu verringern. 100 % der Mieteinnahmen können dann für die Zahlungen auf den Schuldschein verwendet werden.

Schritt 2. Der Konzessionsgeber und der Trust schließen einen gutgläubigen Kaufvertrag ab, in dem der Konzessionsgeber dem Trust einen Vermögenswert auf Kredit (d.h. im Austausch gegen einen Schuldschein) verkauft. Die Treuhandgesellschaft leistet jährliche Zins- und Teilkapitalzahlungen an den Konzessionsgeber unter Anwendung des geltenden Bundeszinssatzes („AFR“). Derzeit ist der AFR sehr niedrig, wobei für ein Darlehen mit einer Laufzeit von bis zu 9 Jahren nur ein Zinssatz von weniger als 2 % erforderlich ist. Die Tilgung kann auch in Form einer einmaligen Ballonzahlung erfolgen, die am Ende der Laufzeit des Darlehens fällig wird. Die Zinsen müssen jährlich gezahlt werden, denn für Schenkungs- und Erbschaftssteuerzwecke sind Grantor und Trust getrennte Rechtssubjekte, und alle Transaktionen müssen zu marktüblichen Bedingungen erfolgen. Aus diesem Grund ist es notwendig, die Legitimität einer Schenkung zu begründen, indem man dem Trust das notwendige Startkapital schenkt.

Es wäre schwer zu argumentieren, dass ein rechtmäßiger Verkauf vorliegt, wenn der Verkauf an eine Einrichtung erfolgt, die keine anderen Barmittel oder Vermögenswerte besitzt. Wenn die Einkünfte aus dem an den Trust verkauften Vermögenswert als einzige Quelle für die Rückzahlung des Schuldscheins angesehen werden, könnte das Finanzamt außerdem argumentieren, dass der Steuerpflichtige ein Interesse an den Vermögenswerten behalten hat, wodurch diese wieder in den Nachlass des Steuerpflichtigen fallen. Da der Zweck einer IDIT darin besteht, Vermögenswerte aus dem Nachlass des Steuerpflichtigen zu entfernen, wäre dies natürlich eine unerwünschte Folge.

Schlussfolgerung

Durch die Ausnutzung der Unterschiede zwischen den Einkommenssteuervorschriften und den Erbschafts- und Schenkungssteuervorschriften bieten IDITs den Steuerzahlern eine einzigartige Gelegenheit, erhebliche Erbschaftssteuereinsparungen zu erzielen. Steuerzahler, die ihre Steuerlast bei minimalem Risiko verringern wollen, sollten sie ernsthaft in Betracht ziehen. Die Auswirkung einer fehlerhaften Trust-Planung ist eine beträchtliche Schrumpfung des Nachlasses und die Übertragung von Vermögenszuwächsen von den Eltern auf die Kinder und/oder Enkelkinder. Auch wenn der Defective Grantor Trust eine innovative Idee ist, ist er nicht für jeden geeignet. Er ist ein zusätzliches Planungsinstrument, das zusammen mit anderen Ideen zur Nachlassplanung in Betracht gezogen werden sollte.

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